Institut für allgemeine Pädagogik

1. Sprecher

Jun.-Prof. Dr. Henning Pätzold

2. Kurzbeschreibung.

Die allgemeinpädagogische Forschung an der Freien Hochschule Mannheim wird seit 2008 im Institut für Allgemeine Pädagogik gebündelt. Neben Grundlagenarbeiten werden in diesem Arbeitsbereich insbesondere auch Fragen der Medienpädagogik und der Erwachsenenpädagogik bearbeitet, ferner Themen der Didaktik unter einer allgemeinpädagogischen Perspektive.

Die Arbeit gliedert sich in fünf Schwerpunkte:

3. Institutionelle Kooperationen

Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (Bonn)

4. Arbeits- und Themenplan (Überblick)

Abbildung 1 gibt einen Überblick über die Projekte und Produkte (insbesondere Veröffentlichungen, Anträge usw.), die gegenwärtig laufen oder für den Zeitraum bis 2012 geplant sind. Graue Balken kennzeichnen hierbei Projektkontexte, das Karo-Symbol gibt jeweils an, wenn im Rahmen von Projekten Einzelprodukte (z. B. Publikationen, einreichungsfähige Projektanträge usw.) entstehen sollen. Die einzelnen Vorhaben sind im folgenden Kapitel detaillierter beschrieben.

Abbildung 3: Arbeits- und Themenplan Institut für Allgemeine Pädagogik

5. Projekte und Arbeitsschwerpunkte

5.1 Pädagogischer Lernbegriff (2007-2012)

Die Untersuchungen zum Lernbegriff gehen von der Frage aus, wie Lernen in pädagogisch-perspektivreicher Weise bestimmt werden kann [1]. Ausgangspunkte bilden dabei ebenso lern- und bildungsphilosophische Überlegungen (insbesondere zur pädagogischen Phänomenologie Käthe Meyer-Drawes und anderer) wie empirische Zugänge der qualitativen und quantitativen Lernforschung. Besonderes Gewicht wird dabei auf die Integration internationaler Zugänge gelegt, hierzu zählen unter anderem die Arbeiten der „Phenomenography“-Gruppe um Ference Marton (Schweden), die integrationstheoretischen Konzepte von Peter Jarvis (Großbritannien) und die Konzepte des transformativen Lernens im Anschluss an Jack Mezirow (USA).

Die eigene empirische Forschung bezieht sich bisher auf die quantitativ-empirische Differenzierung verschiedener Aspekte des Lernens (u. a. soziale Aspekte, Emotionen, Leiblichkeit, persönlicher Bezug) in Bezug auf erlebte Lernprozesse. Ergänzt werden soll sie unter anderem um die Erhebung subjektiver Theorien von Lehrerinnen und Lehrern verschiedener Schulformen sowie von Personal aus der Erwachsenenbildung und Weiterbildung. In den Rahmen der pädagogischen Lernforschung werden überdies kleinere praxisorientierte Forschungsvorhaben eingeordnet, wie etwa Erhebungen zum Zeitaufwand beim Lernen und zu Lernverläufen [2].

5.2 Pädagogische Verantwortung (2007-2010)

Der Begriff der Verantwortung hat in der pädagogischen Diskussion bereits unterschiedliche Rollen gespielt [3]. In dem vorliegenden Forschungsvorhaben geht es insbesondere darum, die didaktische Dimension des Begriffs zu erfassen. Ausgangspunkt ist hier die Analyse der Verteilung von Verantwortung in erwachsenenpädagogischen Situationen. Hierauf aufbauend soll unter dem Begriff „Verantwortungsdidaktik“untersucht werden, in welchem Umfang der Begriff geeignet ist, zentrale Dimensionen didaktischen Handelns aus einer spezifischen Perspektive zu beschreiben und inwiefern er damit für die Planung und Strukturierung didaktischen Handelns erschlossen werden kann. Die bisherige Arbeit richtete sich hauptsächlich auf die mikrodidaktische Perspektive und hier vor allem auf den im weitesten Sinne methodischen Handlungsbereich. Weitere Überlegungen sollen die bildungstheoretische Dimension von Verantwortung sowie damit verbunden die makrodidaktische Perspektive aufgreifen, und insbesondere Beiträge der Schulentwicklung und der anglo-amerikanischen Accountability-Diskussion kritisch aufgreifen.

5.3 Pädagogische Anthropologie und Gesundheit (seit 1998)

Mit dem Schwerpunkt Sinneserfahrung und soziale Wahrnehmung untersucht Dr. Martin Basfeld eine spezifische Dimension der pädagogischen Anthropologie [4]. In diesem Bereich sind auch Studien zu gesundheitsrelevanten Aspekten der (Waldorf-)Pädagogik einzuordnen, die Thomas Marti –in Zusammenarbeit mit der Universität Bern und der Freien Hochschule durchführt. In unterschiedlichen Teilprojekten geht es hier unter anderem um die Möglichkeiten schulischer Gesundheitsförderung [5], Zusammenhänge zwischen Gesundheit und verschiedenen soziokulturellen Variablen wie familiärer und schulischer Hintergrund [6]. In einem derzeit laufenden Projekt wird unter Verwendung von 24-Stunden-EKGs die Entwicklung des rhythmischen Systems von Kindern im Schulalter untersucht [7].

5.4 Medienpädagogik (seit 1999)

Der Arbeitsbereich Medienpädagogik wurde mit der Berufung von Dr. Edwin Hübner eingerichtet. Er schließt an Forschungsarbeiten an, die an der Hochschule insbesondere durch Prof. Dr. Ernst Schuberth begonnen wurden. Einen Schwerpunkt bildet hierbei die (anthropologische) Bedeutung des Einsatzes von Medien und insbesondere von Computern in der Schule [8]. Von besonderem Interesse ist dabei auch der Zusammenhang zwischen Mediennutzung und Gesundheit [9]. Eine herausgehobene Rolle spielen in letzterer Hinsicht mobile Medien, die ebenfalls sowohl hinsichtlich möglicher Gefährdungen als auch hinsichtlich ihres pädagogischen Potenzials zum Gegenstand der Forschung werden [10]. Eine weitere Vertiefung der medienpädagogischen Forschung betrifft Aspekte der Virtualität, sowohl in ihrer anthropologischen Bedeutung als auch in Bezug auf darin enthaltene pädagogische Möglichkeiten [11].

In Zusammenarbeit mit einem Mitarbeiter des Instituts für Pädagogik, Sinnes- und Medienökologie (IPSUM) in Stuttgart wird derzeit an einem Mediencurriculum gearbeitet, das auch Gesichtspunkte der Waldorfpädagogik berücksichtigt. Zwei Veröffentlichungen hierzu sind in Vorbereitung. [12]

5.5 Europäische Erwachsenenbildung (seit 2005)

Die erwachsenenpädagogische Arbeit im Institut ist auf die Herausbildung und Weiterentwicklung der europäischen Dimension der Erwachsenenbildung fokussiert [13]. Eine besondere Rolle spielen hierbei die Fragen nach Professionalität und Professionalisierung im internationalen Kontext. Schon auf nationaler Ebene stellt sich das Feld der Erwachsenenbildung insbesondere in personeller Hinsicht sehr heterogen dar, in internationaler Perspektive verstärkt sich dieser Eindruck noch. Gleichwohl ist es Aufgabe erwachsenenpädagogischer Professionsforschung, diese Dimensionen im Rahmen der Möglichkeiten zu klären. Die internationale Perspektive erlaubt dabei –bei aller Komplexität –mitunter auch eine distanziertere und damit oft angemessenere Beschreibung. Die Arbeiten zur europäischen Erwachsenenbildung und zur Professionalisierung geschehen in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (Bonn), dem Henning Pätzold seit Mitte 2008 als externen Senior Researcher angehört.

6. Projektplanung- und Produktplanung bis 2012

6.1 Workshop Responsibility and Accountability in Lifelong Learning (Juni 2009, Henning Pätzold)

Im Juni 2009 wird in Zusammenarbeit mit PD Dr. Dirk Koob (Deutsches Institut für Erwachsenenbildung) ein Workshop zum Thema Verantwortung und lebenslanges Lernen angeboten. Der Workshop findet im Rahmen einer internationalen Konferenz zur pädagogischen Professionalisierung statt und wird genutzt, um die Arbeiten zur pädagogischen Verantwortung um internationale (insbesondere europäische und asiatische) Perspektiven zu ergänzen.

6.2 Subjektive Lehrertheorien über das Lernen (Beantragung vorgesehen für 2009; Jun.-Prof. Dr. Henning Pätzold)

Im Rahmen eines DFG-Projektantrages sollen Drittmittel eingeworben werden, um die subjektiven Theorien Lehrender unterschiedlicher Schulformen in Bezug auf individuelles Lernen zu explizieren. Ausgangshypothese ist dabei, dass sich bei Lehrenden unterschiedlicher Schulformen (ausgewählt werden sollen Lehrende der Mittelstufen von Gymnasien, Mittelschulen, integrierten Gesamtschulen und Waldorfschulen) differenzierte subjektive Theorien in Bezug auf das Lernen finden lassen. Untersucht werden soll, inwieweit die jeweiligen Unterschiede und Gemeinsamkeiten sich schulformspezifisch aufklären lassen.

6.3 Europäische Erwachsenenbildung (Buchprojekt, erscheinen vorgesehen für Ende 2010; Jun.-Prof. Dr. Henning Pätzold, Susanne Lattke)

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung soll eine Publikation entstehen, die anhand von Quellentexten einen differenzierten und zugleich studienrelevanten Überblick über europäische Zugänge zur Erwachsenenbildung auf unterschiedlichen Ebenen (Institutionelle Gliederung, rechtliche Ausgestaltung, Didaktik, Lerntheorie) gibt.

6.4 Pädagogische Lerntheorie (Buchprojekt, Erscheinen vorgesehen für 2010; Jun.-Prof. Dr. Henning Pätzold)

In einer Monographie soll –ausgehend von verschiedenen theoretischen und empirischen Forschungsbeiträgen insbesondere der englischsprachigen, deutschsprachigen und skandinavischen Literatur und unter besonderer Berücksichtigung phänomenologisch orientierter Ansätze –eine Darstellung der pädagogischen Betrachtung des Lernbegriffs in internationaler Perspektive gegeben werden.

6.5 Lehrerbildung der Waldorfpädagogik in Europa (Quantitative Erhebung, 2009-2010)

In einer quantitativen Erhebung soll auf Grundlage einer Vorstudie, die 2008 abgeschlossen wurde, die waldorfpädagogische Lehrerbildung in Europa untersucht werden. Insbesondere soll Aufschluss darüber gewonnen werden, in welchem Umfang die internationale Waldorfbewegung Anschluss an den Bologna-Prozess findet und wie die daraus resultierenden Vorgaben zur Schaffung eines europäischen Hochschulraumes umgesetzt werden. Die Untersuchung ist ein Kooperationsprojekt des Zentrums für Pädagogik und Kultur, Wien, der Helicon Hochschule Zeist (Niederlande), der Alanus-Hochschule Alfter und des Instituts für Allgemeine Pädagogik der Freien Hochschule Mannheim.

6.6 Stufen der Urteilsbildung im Jugendalter (Eigenprojekt, Beginn 2009; Dr. Hans Ulrich Schmutz, Gunter Keller)

In diesem Projekt [14] geht es darum, für die Klassen 9 bis 12 der Waldorfschule einen Lehrplan so zu untersuchen, dass Kriterien entstehen, die Ausbildung des Denkens so zu üben, dass stufenweise die Urteilsbildung in angemessenen und dazu speziell ausgewählten Stoffgebieten erübt werden kann, sodass es zur Autonomie des Seelenlebens des Jugendlichen kommen kann. Über Praxisreflexion soll erforscht werden, welche Stoffgebiete und welche Unterrichtsmethoden geeignet sind, altersgemäß das eigene Denken so zu erüben, dass sach- und wesensgemäße Urteile entstehen können.

6.7 High Stakes Testing (2009-2011, Prof. Dr. E. Schuberth)

Im Rahmen des Projekts High Stakes Testing soll eine Promotionsarbeit geschrieben werden, die sich mit der Frage auseinander setzt, inwieweit die gegenwärtig Raum greifende Praxis des quantitativ-testorientierten Bildungscontrollings in den USA Auswirkungen auf die dort bestehenden Konzepte des Lernens hat, inwiefern sich also der praktische Lernbegriff durch diese Art der Steuerung verändert. Für dieses Projekt konnte ein Promotionsstipendium akquiriert werden, das ausgeschrieben und Ende 2008 vergeben wurde.

7. Veröffentlichungen zu Arbeitsbereichen des Instituts (Auswahl)

Martin Basfeld: Wie viele Sinne hat der Mensch? Eine anthropologische Betrachtung. In: Rüdiger Grimm, Götz Kaschubowski: Kompendium der anthroposophischen Heilpädagogik, München, Basel 2008, S. 200-212.

Martin Basfeld: Wärme: Ur-Materie und Ich-Leib. Beiträge zur Anthropologie und Kosmologie, Stuttgart 1998.

Uwe Buermann, Edwin Hübner; Medien und Pädagogik (Arbeitstitel), voraussichtlich 2009/2010.

Edwin Hübner: Der gespaltene Mensch, Medien und Gesundheit, Heidelberg 2005.

Edwin Hübner: Zur Medienpädagogik in Waldorfschulen, in: Medizinisch-Pädagogische Konferenz, 8/2005.

Edwin Hübner; Medien und Gesundheit, Was Kinder brauchen und wovor man sie schützen muss, Stuttgart 2006.

Edwin Hübner: Medien, Medienpädagogik und Salutogenese, in: Hübner, Edwin; Stelzer, Annegret (Hrsg.) für den Vorstand des Paderborner Lehrerausbildungszentrums, Gesunder Lebensraum Schule –Anregungen und Entwicklungsmöglichkeiten, Reihe PLAZ-Forum –Lehrerausbildung und Schule in der Diskussion, Paderborn 2006.

Edwin Hübner: Mobilfunk –die riskante Kommunikation, Bad Liebenzell 32004.

Edwin Hübner: Imaginationen im virtuellen Raum, Frankfurt am Main 2008.

Edwin Hübner: Arbeit, Bildung und Computer (Arbeitstitel), voraussichtlich Stuttgart 2009.

Gunter Keller: Globalisierung und Individualität. Der Globalisierungsdiskurs in der Waldorfpädagogik. Zugänge zur Globalisierung im Fach Geografie. i. V., voraussichtl. 2009.

Thomas Marti: Wie kann Schule die Gesundheit fördern? Salutogenese und Erziehungskunst. Stuttgart 2006.

Thomas Marti, Peter Heusser: Gesundheit vier- bis achtjähriger Kinder vor dem Hintergrund des familiären Lebensstils. Publikation in Vorbereitung für 2009 (voraussichtlich Verlag Peter Lang, Bern-Berlin-Frankfurt-New York-Wien).

Henning Pätzold: Vom professionellen Umgang mit Verantwortung. In: Thomas Rihm (Hrsg.): Teilhaben an Schule. Wiesbaden 2008, S. 261-272.

Henning Pätzold (Hrsg.): Verantwortungsdidaktik, Baltmannsweiler 2008.

Henning Pätzold: Learning in the world –towards a culturally aware concept of learning. European Conference on Educational Research (ECER). Full Paper. http://www.eera-ecer.eu/fileadmin/user_upload/Publication_FULL_TEXTS/ECER2008_244_Pätzold.pdf, 2008.

Henning Pätzold: E-Learning 3D –welches Potenzial haben virtuelle 3D-Umgebungen für das Lernen mit neuen Medien, Medienpädagogik 7.9.2007.

Henning Pätzold: Lifelong learning from a European point of view. In: Revista de stiinte ale educatiei (Journal of Educational Sciences, Romania) Vol. IX, 2/2007, S. 45-49.

Henning Pätzold: Lernprozessverläufe. Empirische Befunde und didaktische Konsequenzen. In: PädForum 2/2007, S. 115-118.

Henning Pätzold: Lernforschung bei Fernstudierenden –ein empirischer Einblick in die Praxis des Fernstudiums. In: Report –Zeitschrift für Weiterbildungsforschung 4/2006, S. 51-63.

Henning Pätzold: Mobiles Lernen. Lernmöglichkeiten mit Mobiltelefonen unter Berücksichtigung bildungsferner Schichten (Les possibilités d’apprentissage par téléphone mobile pour des groupes en situation de non-qualification). In: education permanente 4/2007, S. 9-11 (11-13) (mit Ina Bochtler).

Henning Pätzold: Silent Teaching, Silent Learning –The Lack Of Sound In Contemporary Mobile Learning. In: Pedro Isaiàs, Piet Kommers, Immaculada Arnedillo Sánches (Hrsg.): Iadis Mobile Learning 2006, Lisbon, 2006, 350-353.

Henning Pätzold, Alexander Bruns: European Master in Adult Education. In: Lifelong Learning in Europe 4/2006, S. 283-288.

Hans-Ulrich Schmutz: Erdkunde in der 9.-12. Klasse an Waldorfschulen. Stuttgart 2001.

Hans-Ulrich Schmutz, Manfred von Mackensen, Klaus Rhode, Astrid Lüthje: Erdgeschichte, Paläontologie und Aspekte der Paläoanthropologie. Materialen zum Erdkundeunterricht in der 12. Klasse, Kassel 2004.

Ernst Schuberth: Erziehung in einer Computergesellschaft, Datentechnik und die werdende Intelligenz des Menschen, Stuttgart 1990.

Ernst Schuberth: Technische Intelligenz und menschliches Denken, in: Die Drei 2/1999, S. 15ff.

Ernst Schuberth: Mit dem Computer leben, Bad Liebenzell 32000;

Edwin Hübner: Anthropologische Medienerziehung, Grundlagen und Gesichtspunkte, Frankfurt am Main 2005.


[1]    Henning Pätzold: Learning in the world –towards a culturally aware concept of learning. European Conference on Educational Research (ECER). Full Paper. http://www.eera-ecer.eu/fileadmin/user_upload/Publication_FULL_TEXTS/ECER2008_244_Pätzold.pdf, 2008.
Henning Pätzold: Lifelong learning from a European point of view. In: Revista de stiinte ale educatiei (Journal of Educational Sciences, Romania) Vol. IX, 2/2007, S. 45-49

[2]    Henning Pätzold: Lernprozessverläufe. Empirische Befunde und didaktische Konsequenzen. In: PädForum 2/2007, S. 115-118. Henning Pätzold: Lernforschung bei Fernstudierenden –ein empirischer Einblick in die Praxis des Fernstudiums. In: Report –Zeitschrift für Weiterbildungsforschung 4/2006, S. 51-63.

[3]    Henning Pätzold: Vom professionellen Umgang mit Verantwortung. In: Thomas Rihm (Hrsg.): Teilhaben an Schule, Wiesbaden 2008, S. 261-272. Henning Pätzold (Hrsg.): Verantwortungsdidaktik, Baltmannsweiler 2008.

[4]    Martin Basfeld: Wie viele Sinne hat der Mensch? Eine anthropologische Betrachtung. In: Rüdiger Grimm, Götz Kaschubowski: Kompendium der anthroposophischen Heilpädagogik. München, Basel 2008, S. 200-212; Wärme: Ur-Materie und Ich-Leib. Beiträge zur Anthropologie und Kosmologie, Stuttgart 1998.

[5]    Thomas Marti: Wie kann Schule die Gesundheit fördern? Salutogenese und Erziehungskunst, Stuttgart 2006.

[6]    Thomas Marti und Peter Heusser: Gesundheit vier- bis achtjähriger Kinder vor dem Hintergrund des familiären Lebensstils. Publikation in Vorbereitung für 2009 (voraussichtlich Verlag Peter Lang, Bern-Berlin-Frankfurt-New York-Wien).

[7]    Das Projekt wird finanziell gefördert von: Mahle-Stiftung Stuttgart, Forschungsstelle beim Bund der Freien Waldorfschulen Stuttgart, Arbeitsgemeinschaft der Rudolf Steiner Schulen in der Schweiz, Sampo Arlesheim.

[8]    Ernst Schuberth: Erziehung in einer Computergesellschaft, Datentechnik und die werdende Intelligenz des Menschen, Stuttgart 1990; Ernst Schuberth: Technische Intelligenz und menschliches Denken, in: Die Drei 2/1999, S. 15ff. Ernst Schuberth; Mit dem Computer leben, Bad Liebenzell 32000; Edwin Hübner; Anthropologische Medienerziehung, Grundlagen und Gesichtspunkte, Frankfurt am Main 2005.

[9]    Edwin Hübner; Der gespaltene Mensch, Medien und Gesundheit, Heidelberg 2005; Edwin Hübner; Zur Medienpädagogik in Waldorfschulen, in: Medizinisch-Pädagogische Konferenz, 8/2005; Edwin Hübner; Medien und Gesundheit, Was Kinder brauchen und wovor man sich schützen muss, Stuttgart 2006; Edwin Hübner; Medien, Medienpädagogik und Salutogenese, in: Hübner, Edwin; Stelzer, Annegret (Hrsg.) für den Vorstand des Paderborner Lehrerausbildungszentrums, Gesunder Lebensraum Schule –Anregungen und Entwicklungsmöglichkeiten, Reihe PLAZ-Forum –Lehrerausbildung und Schule in der Diskussion, Paderborn 2006.

[10]   Edwin Hübner: Mobilfunk –die riskante Kommunikation, Bad Liebenzell 2004; Henning Pätzold: Mobiles Lernen. Lernmöglichkeiten mit Mobiltelefonen unter Berücksichtigung bildungsferner Schichten (Les possibilités d’apprentissage par téléphone mobile pour des groupes en situation de non-qualification). In: education permanente 4/2007, S. 9-11 (11-13) (mit Ina Bochtler); Henning Pätzold: Silent Teaching, Silent Learning –The Lack Of Sound In Contemporary Mobile Learning. In: Pedro Isaiàs, Piet Kommers, Immaculada Arnedillo Sánches (Hrsg.): Iadis Mobile Learning 2006, Lisbon, 2006, 350-353.

[11]   Edwin Hübner: Imaginationen im virtuellen Raum, Frankfurt am Main 2008. Henning Pätzold: E-Learning 3D –Welches Potenzial haben virtuelle 3D-Umgebungen für das Lernen mit neuen Medien. Medienpädagogik 7.9.2007.

[12]   Edwin Hübner; Arbeit, Bildung und Computer (Arbeitstitel), voraussichtlich Stuttgart 2009. Uwe Buermann, Edwin Hübner; Medien und Pädagogik (Arbeitstitel), voraussichtlich 2009/2010

[13]   Henning Pätzold, Alexander Bruns: European Master in Adult Education. In: Lifelong Learning in Europe 4/2006, S. 283-288.

[14] Zu dem Projekt sind bereits Vorarbeiten geleistet. In zwei Publikationen (Schmutz 2001; Schmutz u. a. 2004) und einem Dissertationsprojekt (Keller 2009) bestehen Entwürfe, auf die aufgebaut werden kann. Die hieran gewonnen Erfahrungen sollen Gegenstand des Erfahrungsaustauschs im Rahmen von Fachlehrertreffen und darauf aufbauend weiterer systematischer Untersuchungen sein.